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A4F Presents
posted by: Denis am: 30. Juni 2009 | kommentare: 0

Spätestens seit ihrem überzeugenden Auftritt bei „Wetten Dass…“ und dem nachfolgenden Top-Ten-Einstieg ihrer Single „Its alright it’s OK“ gehört Ashley Tisdale auch bei uns zur ersten Popstargarde. Wir sprachen mit der 24-Jährigen, die als Oberzicke Sharpay Evans in „High School Musical“ bekannt wurde, in München über Jungs, ihr Zickenimage und das zweite Album „Guilty Pleasure“.
Ashley, siehst du an deinem Promotag heute eigentlich etwas von München?

Ashley: Das kann man nicht sagen. Heute gehen wir irgendwo abendessen, dann komme ich raus aus dem Hotel. Aber ich war ja auch schon einige Male in Deutschland, Berlin kenne ich ganz gut inzwischen. Dort bin ich neulich in diesem coolen Restaurant “Grill Royale” gewesen.
Ashley Tisdale Offizielles Foto“Guilty Pleasure” heißt deine neue CD, die Single “It’s alright, It’s Ok” hat richtig viel Biss und Melodie. Was war dein Plan für dieses zweite Album?

Ashley: Ich bin alles in allem etwas reifer geworden, auch etwas mutiger. Der Stil, der mein Erwachsenwerden widerspiegelt, ist etwas rockiger, ich würde meine Musik jetzt als Poprock bezeichnen. Sie geht stärker nach vorne. Gliechzeitig sind die neuen Songs aufrichtiger. „What if“ etwa, das ich gemeinsam mit Songschreiberin und American-Idol-Jurorin mit Kara DioGuardi erarbeitet habe, ist ein wirklich persönlicher, verletztlicher, fast intimer Song.
Also hast du dich verglichen mit deinem ersten Album „Headstrong“ deutlich gesteigert?

Ashley: Das erste Album war für mich ein prima Lernprozess, damals hatte ich noch wenig Erfahrung, und alle kannten mich nur als Sharpay Evans aus “High School Musical”. Jetzt bin ich mehr ich selbst, und dazu zählt auch, dass ich nun wieder meine echte Haarfarbe trage, nämlich braun.
Ashley Tisdale Offizielles FotoHast du denn überhaupt Ahnung von Rockmusik?

Ashley: Aber hallo. Ich stehe total auf Panic At The Disco, My Chemical Romance, Pink, Katy Perry und Kelly Clarkson. Ähnlich wie diese Mädels, wollte ich ein etwas frecheres Album machen. Denn das passt sehr gut zu mir. Ich bin 24, kein Kind mehr und werde erwachsen
Wirst du erwachsen oder bist du erwachsen?

Ashley:
So ganz erwachsen bin ich noch nicht.
Was bedeutet denn “ganz erwachsen sein” für dich?

Ashley: Ich denke, richtig erwachsen bist du erst, wenn du selbst ein Kind hast. Das hat bei mir aber noch Zeit. Allerdings habe ich mich gerade im letzten Jahr ziemlich entwickelt. Ich war immer eher spät dran mit meiner Entwicklung und fühlte mich auch mit Anfang 20 noch echt verdammt jung. Doch nun besitze ich eine Produktionsfirma, treffe meine eigenen geschäftlichen Entscheidungen und habe sehr viel mehr Verantwortung als in meiner Zeit bei “High School Musical”. Das tut mir gut.

Zeigst du mit deiner echten Haarfarbe denn auch eine echtere Ashley Tisdale?

Ashley: Ja! Disney bestand darauf, dass ich als Sharpay blond bin. Völlig in Ordnung, als Schauspielerin hast du flexibel zu sein.
Ashley Tisdale Offizielles FotoIst “High School Musical” nun nach drei Filmen für dich abgeschlossen?

Ashley: Ja, das ist es. Ich bin raus, und froh darüber.
Weil dein Charakter Sharpay so zickig war?

Ashley: Nein, nein. Ich fand es wunderbar, diese Person zu spielen. Und das HSM-Projekt war die beste und erfolgreichste Geschichte, an der ich je gearbeitet habe. Wir Schauspieler mögen uns allesamt auch wirklich gerne. Aber mit meiner Haarumfärbung habe ich diese Rolle hinter mir gelassen.
Verstehst du dich mit Zac Efron und Vanessa Hudgens wirklich so gut, wie ihr alle immer behauptet?

Ashley: Doch, das stimmt. Wir wohnen alle drei im selben Vorort von Los Angeles und laufen uns ohnehin ständig über den Weg und unterhalten uns.
Ashley Tisdale Offizielles FotoWieso wohnt ihr alle da im noblen Toluca Lake?

Ashley: Weil es hübsch dort ist und man seine Ruhe hat. Das Dorf ist fernab von Hollywood und dem hektischen Treiben, aber du bist in 20 Minuten dort. Auch bis zum Strand nach Santa Monica sind es nur 20 Minuten. Das ist einfach perfekt.
Wovon handelt “It’s alright it’s Ok”?

Ashley: Vom Schlussmachen. Davon, sich zu trennen, aber trotzdem nicht am Boden zerstört zu sein. Ich will meinen Hörern mit der Nummer sagen, dass das Ende einer Beziehung nicht auch das Ende der Welt bedeutet.
Wie findet denn dein Freund diesen Song?

Ashley: Ich bin nicht mehr mit dem Mann zusammen, von dem dieser Song handelt Ich bin single. Wahnsinn, oder? Nach zwei Jahren bin ich wieder frei. Mit meinem Ex-Freund Jared Murillo verstehe ich mich aber immer noch sehr gut.
Ashley Tisdale Offizielles FotoUnd bist du schon bereit für einen neuen Freund?

Ashley: Nö. Die Situation ist zwar ein wenig ungewohnt, aber im Moment ist es genau das richtige für mich, keinen Freund zu haben. Ich habe gerade soviel zu arbeiten, da könnte ich mich sowieso nicht richtig auf die Beziehung konzentrieren. Wer weiß, vielleicht kommen wir ja eines Tages wieder zusammen.
Allerdings sieht man dich gerade häufig zusammen mit Scott Speer, dem Regisseur deines „Its alright, it’s OK“-Videos.

Ashley: Wir mögen uns. Aber ich will erst schauen, wie sich die Geschichte entwickelt, bevor ich öffentlich darüber spreche..
Flirtest du denn gerne?

Ashley: Och, ich hänge gerne mit meinen Freunden rum, egal, ob mit Mädels oder Jungs. Ich mache mir jetzt keinen Stress, irgendwen kennenzulernen. Ich habe auch meinen Spaß, wenn ich gerade nicht mit einem Mann liiert bin.
Machen dich viele Jungs an?

Ashley: Die meisten sind verdammt schüchtern. Was ich übrigens gern mag. Ich stehe nicht auf Aufreißer. Letztens wollten mich in London zwei Typen anbaggern, die waren schon besoffen und wurden mir ein bisschen zu forsch. Lieber sind mir zurückhaltende Männer.
Ashley Tisdale Offizielles FotoWas magst du an Jungs sonst noch?

Ashley: Ich mag entspannte, selbstbewusste Jungs. Aber sie dürfen nicht überheblich sein. Gut finde ich auch, wenn er weiß, was er im Leben erreichen will. Total faule Abhänger haben bei mir keine Chance. Ich hätte keine Lust, einen Kerl jeden Morgen aus dem Bett schmeißen zu müssen, damit er überhaupt mal aufsteht.
Wovon handelt das Stück „Overrated“?

Ashley: Davon, dass wir Frauen dazu neigen, uns für den Jungen, den wir lieben, zu verbiegen. Ich denke aber, niemand sollte sich für einen anderen Menschen so sehr ändern, dass er sich selbst nicht mehr mag. Wenn der Partner darauf besteht, dass du dich änderst, dann ist er der falsche Partner. Niemand ist perfekt.
Hast du als Teeniestar, der erwachsen wird, eine gewisse Verantwortung gegenüber deinen Fans?

Ashley: Ich bin der Mensch, der ich bin. Auch meinen Fans spiele ich nichts vor. Aber bis jetzt habe ich ihnen nichts zugemutet, für das ich mich schämen müsste.
Wurde dir als Disney-Künstlerin auch ein braves Image aufgezwungen, so wie Miley Cyrus oder den Jonas Brothers?

Ashley: Ich lebe in keiner Kunstwelt, ich bewege mich nicht in dieser Sorte von Blase. Ich bin auch keine Disney-Künstlerin, ich bin bei Warner unter Vertrag.
Ashley Tisdale Foto 2009Aber du hast für Disney drei High-School-Musical-Filme gedreht.

Ashley: Für die ich jeweils einzeln unter Vertrag genommen wurde. Momentan habe ich mit Disney keinen Vertrag und muss demzufolge auch nicht deren Vorstellungen entsprechen. Und Warner ist froh darüber, dass ich eine selbstbewusste junge Frau bin, die ihre eigenen Ideen mitbringt. Die sind glücklich, dass ich so kreativ bin.
Du sagst, „Masquerade“ ist der Song vom neuen Album, auf den du am meisten stolz bist.

Ashley: Ja, in diesem Lied treffe ich mit meiner Stimme Töne, die ich vorher nie geschafft habe. Das ist richtig reifer Poprock.
Wieviel Spaß macht es dir, eine Prominente zu sein?

Ashley: Ich sehe mich nicht als Prominente. Ich mache meinen Job und arbeite hart. Von den Fotografen lasse ich mich möglichst wenig einschränken, wer das macht, verliert den Spaß am Leben.
Was ist denn eigentlich dein sündiges, kleines Vergnügen, also dein „Guilty Pleasure“?

Ashley: Kaffee.
Sonst nichts?

Ashley: Naja, shoppen macht mir auch sehr viel Spaß. Jeans von J. Brand und alles aus diesem Laden namens „Planet Blue“ in LA, die haben alles, was ich liebe.
Willst du deine eigene Klamottenmarke gründen?

Ashley: Nein. Das machen ja alle. Ich fände es wenig einfallsreich, wenn ich jetzt auch noch auf diesen Zug aufspringen würde. Ich überlege mir lieber etwas neues.
Du wurdest als Kind schon für die Werbung entdeckt und hattest deinen ersten Fernsehauftritt mit zwölf in der Serie „Smart Guy“. Hast du eigentlich immer schon von einer Karriere im Showgeschäft geträumt?

Ashley: Ja, seitdem ich drei Jahre alt war. Meine Eltern waren nicht begeistert von meinem Traum. Aber ich habe es geliebt. Ich trat in fast 100 Werbespots auf und spielte während der Highschool immer Theater. Gleichzeitig musste ich mir mein eigenes Geld als Verkäuferin in einer Boutique verdienen. Ichhabe nicht das Leben dieser verwöhnten Hollywoodkinder geführt. Bei mir war bis zum Ende der Highschool, also bis ich 17, 18 war, alles ziemlich normal.
Bist du gerne zur Schule gegangen?

Ashley: Ich hatte viel zu tun mit meinen Jobs in der Werbung und der Boutique, ich hätte es gern gehabt, zuhause unterrichtet zu werden. Meine Eltern haben wir das verboten. Die glaubten, ich würde sozial verkümmern, wenn ich nicht mit den anderen Leuten zur Schule ging.
Was sind deine weiteren Pläne?

Ashley: Ich will diese Musikkarriere nach vorne bringen. Das ist mir sehr wichtig. Und auch als Schauspielerin habe ich noch viel vor. Ich suche immer die Herausforderung.
Wer sind deine Vorbilder?

Ashley: Beruflich? Julia Roberts und Cameron Diaz. Meine Mum. Weil sie mir immer vertraut hat und einfach ein toller Mensch ist
Siehst du deine Eltern noch häufig?

Ashley: Oh ja, meine Dad gerade sogar jeden Tag. Dad hat eine Baufirma und baut mir gerade mein Haus. Wir begegnen uns gerade meistens mit gelben Helmen auf dem Kopf.

Steffen Rüth

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